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Chinesische Zwergwachtel













Chinesische Zwergwachtel





Die Zwergwachtel (Coturnix chinensis) ist eine Vogelart 
aus der Familie der Fasanenartigen , die zur Ordnung derHühnervögel gehört. Mit einem Gewicht von nur 45 bis 70 Gramm und einer Körpergröße von ca. 14 cm sind die Zwergwachteln die kleinsten Hühnervögel.



Erscheinungsbild


Zwergwachteln zeigen einen ausgeprägten Geschlechts-dimorphismus
. Bei der Wildform haben Wachtelhähne einen rostbraunen Scheitel und Nacken, der schwarz gebändert ist. Kopfseiten und Hals sind schiefergrau und ein weißer Streifen, der als Unterzügelstreifen bezeichnet wird, zieht sich von der Schnabelbasis bis zu den Augen. Darunter verläuft ein schwarzes Band, das sich vorne zu einem breiten schwarzen Kinn- und Kehlfleck vereint. Es säumt eine breite, weiße Bartregion.
Die Hennen haben eine breite, hellrostbraune Region am Vorderhals und eine weiße Kehle. Ihr Obergefieder ist sandfarben. An der Unterseite sind sie hell isabellrötlich mit einer schwarzen Bänderung. Bei beiden Geschlechtern ist der Schnabel schwarz gefärbt, die Beine zeigen eine orangegelbe Färbung und dieIris derAugen ist karminrot.Es werden verschiedene Farbschläge gezüchtet, so dass auch weiße, silberne, rehbraune, isabell, geperlte und gescheckte Farb-Mutanten existieren. Auch Hähne ohne die oben beschriebene Maske sind inzwischen gezüchtet worden, bekannt als Silber und dunkelbraun ohne Maske. Bei den dazugehörigen Hennen sind die Schaftstriche auf den Federn nicht mehr zu erkennen.


Ernährung

Kleine Körnermischung , Obst , Weichfutter , Grünfutter und Ameisenpuppen. Ideal gedacht als Unterbesatz von größeren Vögeln, da sie alles das verwerten, was von den anderen nicht gefressen wird.



Verbreitungsgebiet


Zwergwachteln sind in Afrika, auf der indischen Halbinsel, in Birma, Thailand, Taiwan, China, Philippinen, Java Borneo und Australien beheimatet. Innerhalb dieses großen afroasiatischen Verbreitungsgebietes haben sie 10 Unterarten ausgebildet.



Lebensraum


Zwergwachteln bewohnen dichtes, feuchtes Grasland auf Ebenen und Gebirgen. Trittpfade durchziehen tunnelartig das Gras ihrer Reviere. In Afrika, wo Zwergwachteln eher sporadisch auftreten, sind sie in Gebirgen bis zu 1.800 Meter Höhe zu finden. In unregelmäßigen Wanderbewegungen passen sie sich dabei den Regenzeiten an.



Fortpflanzung


Zwergwachteln sind monogam lebende Vögel.

Während der Paarungszeit ist vom Hahn häufig ein hoher, dreisilbiger Pfiff zu hören. Er erinnert an ein Kwuiii-kii-kju. Das Nest wird nur vom Weibchen gebaut und besteht aus einer gescharrten Kuhle unter überhängenden Grashalmen. Das Gelege besteht in der Regel aus vier bis zehn, selten auch bis zu 14 Eiern. Ihre Färbung kann sehr variabel sein, sie reicht von einfarbig gelblich bis braun und ist gelegentlich fein schwarzbraun gesprenkelt. Bebrütet wird das Gelege vom Weibchen. Nach 16 bis 17 Tagen schlüpfen die nur hummelgroßen Küken, die
bereits ab dem ersten Tag des Schlüpfens das Nest verlassen. Sie fressen vom ersten Tag an alles, was auch ihre Eltern fressen (z. B. Mehlwürmer, Salat, Insekten, Salatgurke). Geschlechtsreif sind die Vögel nach 14 bis 18 Wochen. Die Anzahl der Jahresbruten ist abhängig vom Nahrungsangebot. Ist dieses reichlich, erfolgen mehrere Bruten hintereinander.








     



Zwergwachteln als Ziervögel


Zwergwachteln werden seit langer Zeit in China als Ziervogel gehalten. Gebräuchlich war es, diese während der Winterzeit in den Rocktaschen mitzuführen, um sich an ihnen die Hände zu wärmen. Nach Europa wurden die Vögel bereits 1794 eingeführt. Sie sind bis heute beliebte Ziervögel. Unterschätzt wird allerdings regelmäßig der Platzbedarf, den diese kleinen Vögel benötigen. Für eine artgerechte Haltung sollte die Voliere nicht kleiner sein als ein Quadratmeter.

 



 

Familie Wachtel 1.2



Sommer2010



Frühjahr 2011

 

 







Quelle: Wikipedia-die freie Enzyklopädie

>Ohne Gewähr<






 

 
   
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